Häufig gestellte Fragen

Wo wird der Energie-Ring gebaut?

Grundsätzlich kann der Energie-Ring überall gebaut und jederzeit erweitert werden. Er wird dort realisiert, wo sich Abnehmer finden, die sich mit umweltfreundlicher Energie versorgen wollen.

Wer steht hinter dem Energie-Ring?

Im Gebäude des Alters- und Pflegeheim Sunnehof in Immensee wird 2015 die erste Wärmepumpe installiert und in Betrieb genommen. Sie beheizt und kühlt das Altersheim und die anliegenden Gebäude.

Was kostet das ganze Projekt?

Für die Versorgung von Ebnet belaufen sich die Investitionen auf rund 20 Mio. Franken. Für den Bau des Energie-Rings werden lokale Unternehmen einbezogen.

Wer finanziert das Projekt?

Die Finanzierung erfolgt durch die Energie-Ring Küssnacht AG. An dieser Firma ist die ENGIE Services AG und ein Fonds für energieeffiziente Projekte (Clean Energy Infrastructure) der UBS beteiligt. Dieser Fonds wird aus Geldern von Schweizer Pensionskassen und anderen institutionellen Anlegern gespiesen. Der Energie-Ring wird privat finanziert. Für den Bezirk entstehen keine Kosten.

Kann der Energie-Ring jederzeit genügend Energie liefern?

Ja. Der Energiebedarf von Küssnacht könnte allein mit dem Seewasser vollständig gedeckt werden. Der Energie-Ring nutzt verschiedene Energiequellen, die sich gegenseitig ergänzen. Wird wenig Energie benötigt, werden einzelne Quellen nicht genutzt. Längerfristig können bei steigendem Bedarf zusätzliche Quellen erschlossen werden. Eine ausreichende Energieversorgung ist gewährleistet.

Wie viel kostet die Heizenergie aus dem Energie-Ring?

Die Preise für die Energie aus dem Energie-Ring orientieren sich am Markt. Sie werden sich auf ähnlichem Niveau bewegen wie die heutigen Energiepreise. Der Energie-Ring bietet jedoch eine hohe Preisstabilität. Steigen in Zukunft die Rohstoffpreise, hat dies kaum Auswirkungen auf die Energiekosten.

Wie viel Strom brauchen Wärmepumpen?

Ein durchschnittliches Einfamilienhaus benötigt etwa 24'000 Kilowattstunden Wärmeenergie für Heizung und Brauchwarmwasser pro Jahr.
Um diese Wärme zu erzeugen benötigt eine Standard Einfamilienhauswärmepumpe etwa 8'000 Kilowattstunden Elektrizität.

Eine Grosswärmepumpe von ENGIE benötigt für die gleiche Wärmeenergie nur 4'800 Kilowattstunden Elektrizität – knapp die Hälfte. Die ENGIE Wärmepumpe ist also fast doppelt so effizient wie eine herkömmliche Einfamilienhauswärmepumpe. Sie kann also 80 Prozent der Energie aus der Umwelt beziehen und benötigt nur 20 Prozent elektrische Energie.

Im Vergleich dazu ist eine Elektroheizung bedeutend weniger effizient: Für 24'000 Kilowattstunden Wärmeenergie werden ebenso viele Kilowattstunden Elektrizität benötigt.

Wie wird der Strombedarf für den Betrieb der Wärmepumpen gedeckt?

Der Strombedarf wird durch eigenen Solarstrom und mit Naturstrom aus dem Netz des lokalen Stromanbieters gedeckt – ohne Atomstrom.

Kann ich mich an den Energie-Ring anschliessen?

Grundsätzlich können alle Gebäudetypen an den Energie-Ring angeschlossen werden. Das Gebäude muss im Planungsgebiet des Energie-Rings liegen. Je grösser die Nachfrage in einem Gebiet, desto schneller werden neue Planungsgebiete definiert. Auch in den Gebieten, die mit dem Energie-Ring erschlossen sind, wählt jeder Hausbesitzer selber, ob er von ihm Wärme oder Kälte beziehen will oder nicht.

Wo kann ich mich bei Interesse melden?

ENGIE sucht zurzeit das Gespräch mit interessierten Unternehmen und Hausbesitzern. Wir geben gern Auskunft zum Projekt und beantworten Ihre Fragen zum Energie-Ring.

Interesse? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

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